Die drei wichtigsten Regeln
Zwischen 4 und 7 Uhr verdunstet am wenigsten. Abends gegossener Rasen bleibt nachts nass – das fördert Pilzkrankheiten.
Lieber ein- bis zweimal pro Woche kräftig als täglich ein bisschen. So wachsen die Wurzeln in die Tiefe und der Rasen hält Trockenphasen besser aus.
Nach einem Regentag braucht der Rasen kein Wasser. Ein Regensensor oder Bodenfeuchtesensor nimmt Ihnen diese Entscheidung ab.
Wasser sparen
Ein grüner Garten muss kein Wasser verschwenden. Diese vier Punkte machen im Alltag den größten Unterschied.
01
Brunnen- oder Zisternenwasser ist ideal für den Garten und schont das Trinkwasser.
02
In Beeten und Hecken bringt Tropfbewässerung das Wasser direkt an die Wurzel.
03
Regen- und Bodenfeuchtesensoren stoppen die Bewässerung, wenn der Boden feucht genug ist.
04
Undichte Ventile und verstellte Regner verschwenden unbemerkt Wasser – ein jährlicher Check lohnt sich.
Einwintern
Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Bleibt es in Leitungen, Ventilen oder Regnern stehen, platzen Bauteile – oft unbemerkt, bis im Frühjahr eine Zone nicht mehr funktioniert.
Faustregeln
4–7 Uhr
die beste Zeit zum Bewässern – kaum Verdunstung
15–25 l
pro Quadratmeter und Woche braucht Rasen im Sommer – je nach Boden und Wetter
1–2×
pro Woche kräftig wässern statt täglich ein bisschen
Kurz beantwortet
Wie viel Wasser braucht ein Rasen pro Woche?
Als Faustregel gelten im Sommer etwa 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter und Woche, je nach Boden und Wetter. Sandige Böden brauchen häufiger Wasser als lehmige.
Ist Brunnenwasser besser als Leitungswasser?
Für den Garten ist Brunnen- oder Regenwasser ideal und spart Kosten. Wichtig ist ein Filter, damit Sand und Schwebstoffe die Regner nicht verstopfen.
Woran erkenne ich, dass der Rasen Wasser braucht?
Wenn Fußabdrücke länger sichtbar bleiben und die Halme einen bläulich-grauen Ton bekommen, ist es Zeit zu gießen.
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